Wie alt die Greizer Schützengilde ist, steht nicht fest. Nachgewiesen kann jedoch werden,
dass schon vor 1780 eine solche in Greiz bestand, aber ohne Privilegien und Statuten.
Ihr Schießplatz war die der Stadt gehörige Viehhut unterhalb des Hirschsteins. Dort sind
noch 1766 und dann 1779 Vogelschießen abgehalten worden. Die lange Pause wird mit der
"nahrlosen" Zeit erklärt und der von 1771 bis 1773 herrschenden Teuerung. Bei dem Vogelschießen
am 23. August 1779 wurde Prinz Heinrich XVII. Reuß ä. L. zum Schützenkönig proklamiert.
Fürst Heinrich X.I.
Stifter des Königsschildes (1780) und des Schützenplatzes (1787)