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| Von jeher ist die Schützengesellschaft mit dem
Fürstenhause eng verbunden gewesen und hat an allem Anteil genommen, was die Landherrschaft in Freud und Leid bewegte. Als am 25. April 1786 Erbprinz Heinrich XIII. mit seiner Gemahlin Wilhelmine Luise, geborene Prinzessin von Nassau-Weilburg, seinen feierlichen Einzug in Greiz hielt, ritt dem jungen Paare die Schützenkompanie unter ihrem Hauptmann Delahon im Verein mit der Kaufmannschaft bis Reichenbach entgegen. Hauptmann Delahon trug dabei zum ersten Male das neue Bandelier mit dem Reußischen und Nassau'schen Wappenschild, das noch heute der Tambourmajor bei allen Aufzügen trägt. Erbprinzessin Wilhelmine schenkte der Schützenkompanie eine schöne grüne, die heutige altehrwürdige Fahne. 1787 wurde der heutige Schützenplatz, früher auch Insul genannt, an der Mündung der Göltzsch in die Elster gelegen, vom Landesfürsten der Schützenkompanie zum Geschenk überwiesen unter Wahrung des Rückfallsrechts. Auch sämtliche heute noch auf dem Schützenplatz stehenden Linden schenkte der Fürst aus seinen Park. Am 26. Juni 1800 war die Schützenkompanie im Schlosshof in Parade aufgestellt anlässlich des Begräbnisses Fürst Heinrich XI., dem die Schützen darauf im Leichenkondukt die letzte Ehre erwiesen. Am 27. September 1800 erfolgte durch den neuen Landesherrn Fürst Heinrich XIII. die Erneuerung der Schützenprivilegien. |
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Fürstin Louise Reuß ä.L., Prinzessin Nassau -
Weilburg |